1. Das Sudhaus

Das Malz aus der Mälzerei, Rhönmalz Melrichstadt, wird mit einer Mühle zu Schrot vermahlen und mit heissem Wasser im Maischbottich vermischt. Bei Temperaturen von 60° C und 70° C verarbeiten malzeigene Enzyme die im Korn enthaltene Stärke zu Doppelzucker, der wasserlöslich ist.

Die entstandene Flüssigkeit nennt man Maische.
Im Läuterbottich sinken die groben Feststoffe der Maische zu Boden und bilden für die feineren Bestandteile eine Filterschicht.

Die zurückbleibenden Spelzen werden als Biertreber an den Bauern weiterverkauft und die klare Flüssigkeit, Würze genannt, in die Sudpfanne gebracht. Während 1,5 Std. Kochzeit gibt man den Hopfen in 3 oder 4 Gaben dazu. Die Würze enthält ca. 12 % Malzucker, der auch Stammwürze genannt wird, und noch keinen Alkohol.

 

 

Der Braumeister überprüft den Glanz der Würze