Produktion

Bei unseren traditionellen Produktionsprozessen setzen wir auf eine umweltschonenende Herstellung.

Das Sudhaus

Das Malz aus der Mälzerei, Rhönmalz Melrichstadt, wird mit einer Mühle zu Schrot vermahlen und mit heissem Wasser im Maischbottich vermischt. Bei Temperaturen von 60° C und 70° C verarbeiten malzeigene Enzyme die im Korn enthaltene Stärke zu Doppelzucker, der wasserlöslich ist.

Die entstandene Flüssigkeit nennt man Maische.
Im Läuterbottich sinken die groben Feststoffe der Maische zu Boden und bilden für die feineren Bestandteile eine Filterschicht.

Die zurückbleibenden Spelzen werden als Biertreber an den Bauern weiterverkauft und die klare Flüssigkeit, Würze genannt, in die Sudpfanne gebracht. Während 1,5 Std. Kochzeit gibt man den Hopfen in 3 oder 4 Gaben dazu. Die Würze enthält ca. 12% Malzzucker, der auch Stammwürze genannt wird, und noch keinen Alkohol.

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Der Gärkeller

Nach dem Sudhaus kühlt man die Würze ab und versetzt sie mit Sauerstoff und ca. 1 % Bierhefe. In den Tanks im Gärkeller vergärt die Bierhefe den Malzzucker der Würze zu Alkohol und Kohlensäure. Dies dauert je nach Biersorte zwischen 3 und 10 Tagen. Durch die Gärung entsteht auch Wärme, deshalb wird permanent gekühlt. Zum Ende der Gärzeit sinkt die Hefe der untergärigen Sorten zu Boden, bei obergärigen steigt sie an die Oberfläche. Die Bierhefe wird dann geerntet und kann mehrmals verwendet werden.

Der Lagerkeller

Im 10 m unter der Erde liegendem Lagerkeller beträgt die Temperatur nur noch 0 - 1° C. In den 10 000l fassenden Lagertanks gärt das Bier nach und die entstehende Kohlensäure wird im Bier gebunden.
Des weiteren sinkt ein Großteil der Hefe zu Boden, das Bier klärt sich. Es dauert 6 Wochen, bis das Bier seinen endgültigen, feinen Geschmack erreicht hat.
Aus diesem Grund bezeichnet man das Lagern auch als das Reifen.

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Die Filtration und Abfüllung

Vor dem Abfüllen wird das Bier filtriert. Dabei werden Trübstoffe und Hefen entfernt, da sie der Haltbarkeit abträglich sind. Je nach Stärke der Trübung können verschieden starke Filterpapiere mit unterschiedlichen Porengrößen eingesetzt werden.
Nicht filtriert wird die Wochinger Hefe Weisse und der Wochinger Urtrunk.

In der Flaschenfüllerei wird das Bier in Flaschen abgefüllt. Die Anlage läuft mit 5000 Flaschen pro Stunde. Bei der Faßabfüllung wird alle 3 Minuten ein Faß gefüllt.